Navigation
Kategorien
Schlagwörter
Alleinstellungsmerkmal Beratung Coaching Consulting Existenzgründer Freiberufler Kleinunternehmen Kommunikation Kundengewinnung Marketing Marketing-Instrumente Marketing-Maßnahmen Marketing-Mix Marketing-Ziel Marketingberatung Marketingkonzept Marketingstrategie Positionierung Rhetorik Seminare Telefontraining Training Unternehmensberatung Verkauf Werbung-
-
Letzte Artikel
Archive
Meta
Autor Archiv: Michael Herzig
Marketing-Mix und Marketing-Instrumente für Kleinunternehmen und Freiberufler
Hier werden die konkreten Marketing-Maßnahmen und Mittel definiert, mit denen die Marketing-Strategie und die Marketing-Ziele umgesetzt werden sollen. Auf die einzelnen Elemente des Umfeldes werden verschiedene Maßnahmen notwendig. Das Zusammenstellen und Ableiten der Maßnahmen nennt man Marketing-Mix. Mit dem richtigen Marketing-Mix und den passenden Marketing-Instrumenten sowie Marketing-Maßnahmen für Kleinunternehmen, Dienstleister und Freiberufler kann eine erfolgreiche Positionierung am Markt erreicht werden. Dadurch können auch mit einem kleinen Budget für Werbung und geringen Werbekosten die richtigen Kunden angesprochen und gewonnen werden.
Marketing-Mix und Marketing-Instrumente für Kleinunternehmen und Freiberufler
Im Marketing-Mix werden die Marketing-Strategien in konkrete Aktionen umgesetzt. Absatzpolitische Fragen „wie und wo machen wir Werbung“, „welche Vertriebskanäle nutzen wir“ werden hier für einen bestimmten Zeitraum (in der Regel ein Jahr) festgelegt und geplant.
Der Marketing-Mix unterscheidet dabei zwischen den sogenannten vier „P“-Elementen: Product (Produktpolitik), Price (Preispolitik), Place (Vertriebs- und Distributionspolitik) und Promotion (Kommunikationspolitik). Diese werden auch als Marketing-Instrumente bezeichnet.
Product (Produktpolitik)
Die Produkte oder Dienstleistungen, die Sie als Kleinunternehmen, Dienstleister oder Freiberufler anbieten, stellen den Kern Ihrer gesamten Unternehmens dar und bilden die Basis für Ihren Erfolgs. Die Produktpolitik umfasst alle Überlegungen, Entscheidungen und Handlungen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Kombination und Variation der Eigenschaften des Produktes oder der Dienstleistung stehen. Hierzu zählen vor allem die Sortimentsplanung, Qualität und Service, aber auch Verpackung, Markierung und Produktgestaltung sowie weitere produktbegleitende Dienstleistungen.
Zwei Aspekte sind für Ihre Produkte und Dienstleistungen von besonderer Bedeutung: Angebotsbreite und Angebotstiefe. Unternehmen, die ein breitgefächertes Angebot haben, werden auch als Generalisten oder Komplett-Anbieter (Bauchladen) bezeichnet.
Die Angebotstiefe hingegen beschreibt die unterschiedlichen Arten und Variationen eines bestimmten Angebots. Unternehmen, die ihren Schwerpunkt auf ein tiefes Angebot gelegt haben, bezeichnet man im Allgemeinen als Spezialisten.
Price (Preispolitik)
Die Preispolitik umfasst alle Entscheidungen, die Einfluss auf die Preishöhe sowie die Art und Weise der Preisfestlegung und -durchsetzung haben. Der Preis muss sich immer nach dem Markt richtet, der aus den Komponenten Anbieter, Nachfrager und Wettbewerber besteht. Auch und vor allem auch dieKosten berücksichtigt werden, da Unternehmen darauf angewiesen sind, mit ihren Produkten und Dienstleistungen Gewinn zu erzielen.
Unter die Preispolitik fallen auch alle vertraglichen Konditionen und Zahlungsbedingungen, die in Zusammenhang mit einem Angebot stehen. Hierunter fallen z. B. Rabatte, Boni, Zugaben, Kredite sowie Lieferungs- und Zahlungsbedingungen.
Place (Vertriebs- und Distributionspolitik)
Unter der Vertriebs- und Distributionspolitik werden alle Entscheidungen und Handlungen des Unternehmens im Zusammenhang mit dem Weg eines Produktes vom Hersteller bis zum Endverbraucher getroffen. Die Möglichkeiten des Vertriebs sind vielfältig. Im Handel stellt sich die Frage, ob die Produkte in einer klassischen Verkaufsstätte (POS, Geschäft) verkauft werden oder ob die Ware direkt zum Kunden gebracht wird (wie z. B. bei Versandhäusern, die die Ware direkt zum Kunden nach Hause schicken). Die verschiedenen Möglichkeiten der Distribution schließen sich nicht zwangsläufig gegenseitig aus. Häufig bieten Unternehmen Kombinationen oder mehrere Möglichkeiten parallel an.
Promotion (Kommunikationspolitik)
Unter der Kommunikationspolitik versteht man Ziel- und Maßnahmenentscheidungen zur einheitlichen Gestaltung aller das Produkt betreffenden Informationen. Dazu gehören auch die komplette Unternehmenskommunikation und das Erscheinungsbild (Corporate Identity, Logo, Slogan/Claim) – also alles, was die Marke ”Dienstleister” ausmacht.
Die wesentlichen Marketing-Instrumente der Kommunikationspolitik sind Werbung, Verkaufsförderung, persönlicher Verkauf, Messen, Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit.
Abgelegt unter: Marketing-Wissen
Begriffe: Existenzgründer, Freiberufler, Kleinunternehmen, Marketing-Instrumente, Marketing-Maßnahmen, Marketing-Mix
Einen Kommentar schreiben
Marketingstrategien für Kleinunternehmen und Freiberufler
In der Marketing-Strategie für Kleinunternehmen und Freiberufler wird festgelegt, wie die vereinbarten Ziele aus dem Marketingkonzept erreicht werden sollen. Dies beinhaltet, welche Märkte und Zielgruppen wie bearbeitet und welche Mittel zur Verfügung gestellt werden.
Gerade kleine Unternehmen, Dienstleister und Freiberufler haben den Vorteil, dass sie relativ schnell ihre Marketingstrategie den veränderten Bedingungen den Marktes anpassen können uns so auch mit einem kleinem Werbebudget erfolgreich sein können.
Es gibt grundsätzlich vier unterschiedliche Marketing-Strategien, die sowohl für Kleinunternehmen und Freiberufler, als auch für große Unternehmen und Konzerne einsetzbar sind.
- Marktdurchdringung: mehr Erfolg Ihrer derzeitigen Produkte und Dienstleistungen auf den gegenwärtigen Märkten
- Marktentwicklung: Erschließen neuer Märkte und neuer Zielgruppen für Ihre Produkte und Dienstleistungen
- Produkt- bzw. Dienstleistungs-Entwicklung: neue Angebote auf den gegenwärtigen Märkten
- Diversifikation: Ausbrechen aus Ihren angestammten Betätigungsfeldern, Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen für neue Märkte
In der Marketing-Strategie für Kleinunternehmen, Dienstleister und Freiberufler ist auch die Ausrichtung und Positionierung Ihres Unternehmens enthalten. Dabei wird das Besondere Ihres Unternehmens – das Alleinstellungsmerkmal – hervorgehoben. So entgehen Sie als Kleinunternehmen, Dienstleister und Freiberufler der Austauschbarkeit und dem Preis-Dumping.
Beispiele für Positionierungen:
- Positionierung Ihres Unternehmens über den Nutzen Ihres Produkts und Ihrer Dienstleistung (z.B.: Problem-Lösung, Qualität, Image, Umwelt, Gesundheit, Erlebnis, Mode, Trend)
- Positionierung Ihres Unternehmens über die Ansprache einer bestimmten Kundenzielgruppe (z.B. Kinder, Jugendliche, Senioren)
- Positionierung Ihres Unternehmens in Abgrenzung zur Konkurrenz (z.B. als Spezialist für ein Produkt oder eine Dienstleistung)
- Positionierung Ihres Unternehmens über den Preis Ihres Angebots (z.B.: höherer oder niedrigerer Preis)
- Positionierung über den Vertrieb Ihres Angebots (z.B.: erschließen zusätzliche Kunden über neue oder zusätzliche Vertriebswege)
Es gibt gerade für Dienstleister, Kleinunternehmen und Freiberufler eine Vielzahl von denkbaren Marketingstrategien und Positionierungs-Strategien. Der Marketing-Therapeut hilft Ihnen bei der Entwicklung einer erfolgreichen und individuellen Marketing-Strategie für Sie als Kleinunternehmen, Dienstleister oder Freiberufler.
Als besonders erfolgreiche Marketing-Strategie und Positionierungsstrategie für kleine Unternehmen, Kleinunternehmen, Dienstleister und Freiberufler hat sich besonders die Spezialisierung, die Konzentration auf ein Produkt oder eine Dienstleistung und die Fokussierung auf eine Zielgruppe bewährt. Diese Strategie ist auch mit einem kleinen Werbebudget erfolgreich umsetzbar.
Nachdem das Marketingkonzept und die Marketingstrategie erarbeitet wurde, können entsprechende Werbe- und Marketingmaßnahmen entwickelt werden. Diese werden im Marketing-Mix festgelegt.
Abgelegt unter: Marketing-Wissen
Begriffe: Alleinstellungsmerkmal, Existenzgründer, Freiberufler, Kleinunternehmen, Marketingstrategie, Positionierung
Einen Kommentar schreiben
Marketingkonzept für kleine Unternehmen und Freiberufler
Im Marketingkonzept für Dienstleister, Kleinunternehmen und Freiberufler werden Informationen und Maßnahmen im Unternehmen strukturiert beschrieben. Es kann in fünf Phasen eingeteilt werden, und muss laufend überwacht, und wo nötig, angepasst werden. Hier liegt gerade die Stärke bei Kleinunternehmen, Dienstleistern und Freiberuflern – Änderungen und Anpassungen im Marketing-Konzept können schnell an die Marktbedingungen angepasst und geändert werden.
Ein Marketing-Konzept für Dienstleister, Kleinunternehmen und Freiberufler umfasst folgende Inhalte:
Situationsanalyse
In der Situationsanalyse wir die aktuelle Lage des Unternehmens, dessen Umfeld, die Mitbewerber und auch zukünftige Entwicklungen auf dem Markt werden analysiert und festgehalten, dafür wird Marktforschung und Marktanalyse betrieben. Es werden der IST- und der SOLL – Zustand genau unter die Lupe genommen und z.B. folgende Fragen beantwortet:
IST – Zustand:
- Sind Sie mit Ihrem Umsatz zufrieden?
- Ist Ihr Marktanteil groß genug?
- Sind Ihre Kosten vertretbar?
- Ist Ihre Rentabilität ausreichend?
- Sind Ihre Produkte oder Dienstleistungen bekannt genug?
- Welches Image hat Ihr Unternehmen?
- Wie steht es um die Kundenzufriedenheit?
SOLL – Zustand:
- Wie stellen Sie sich die künftige Situation Ihres Unternehmens vor?
- Wie hoch soll der Umsatz sein?
- Wie groß soll der Marktanteil sein?
- Welche Kosten sind vertretbar?
- Welche Rentabilität ist ausreichend?
- Wie bekannt soll Ihr Unternehmen sein?
- Welches Image soll Ihr Unternehmen haben?
- Wie hoch soll die Kundenzufriedenheit sein?
Durch den direkten Vergleich des IST – mit dem SOLL – Zustand können die Marketing-Ziele abgeleitet werden.
Marketing-Ziele
Basierend auf der Situationsanalyse und Ihrer unternehmerischen Ziele werden quantitative und qualitative Marketing-Ziele für Dienstleister, Kleinunternehmen und Freiberufler abgeleitet. Die quantitativen sind vor allem ökonomische Ziele wie Absatz, Umsatz, Preis und Marktanteil. Die qualitativen sind die psychologischen Ziele wie Bekanntheit, Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und Markenimage.
Die Marketing-Ziele für Dienstleister, Kleinunternehmen und Freiberufler müssen so formuliert werden, dass sie später auch kontrolliert werden können.
Beispiele für Marketing-Ziele:
- Wir wollen unseren Absatz, Umsatz, Gewinn um 25% steigern.
- Wir wollen mit unserem Produkt bzw. unserer Dienstleistung einen Marktanteil von 50% erzielen.
- Wir wollen unsere Rentabilität (Gewinn im Verhältnis zu eingesetztem Kapitel) um 10% steigern.
- Wir wollen die Bekanntheit unseres Produkts bzw. unserer Dienstleistung erhöhen. Wir wollen uns ein Image als kundenfreundliches Unternehmen schaffen.
- Wir wollen die Zufriedenheit unsere Kunden erhöhen.
Aus den Marketing-Zielen Ihres Unternehmens können nun die Marketing-Strategien abgeleitet werden.
Abgelegt unter: Marketing-Wissen
Begriffe: Existenzgründer, Freiberufler, Kleinunternehmen, Marketing-Ziel, Marketingkonzept
Einen Kommentar schreiben
